Deutsche Filme und Regisseure in Taipeh

Wenn Menschen aus einem anderen Kulturkreis Filme deutsche Spielfilme sehen – was für einen Eindruck haben sie dann von Deutschland?

Viele Taiwaner werden bald zum ersten Mal in ihrem Leben deutsche Geschichten auf der Leinwand sehen. Das Filmfestival Taipeh (26.6.-12.7.) widmet seinen Themenschwerpunkt dieses Jahr Berlin und Deutschland. Gezeigt werden mehr als 30 deutsche Spielfilme, von “Menschen am Sonntag” und “Kuhle Wampe” über “Lola rennt” und “Sonnenallee” bis “Sommer vorm Balkon” und “Deutschland 09″, der das Festival auch eröffnen wird.

Als Gäste werden erwartet: Wolfgang Becker (auch bei der Vorführung von “Good Bye Lenin” und “Das Leben ist eine Baustelle” dabei), Helma Sanders-Brahms, Monika Treut (sie zeigt dort “Ghosted”, die erste deutsch-taiwanische Spielfilm-Koproduktion) sowie Martin Koerber, Chef-Restaurator des Filmmuseums Berlin.

Es wird sicherlich spannend, zu sehen, was die Menschen in Taiwan – also am anderen Ende der Welt – über Deutschland und Berlin denken, ist unser Land für sie doch so exotisch wie Taiwan für die meisten Deutschen. Wird sich ihr Deutschland-Bild durch die Filme ändern? Welche Fragen stellen sie den Filmemachern, und wie ist es für Wolfgang Becker, seinen “Good Bye Lenin” einem Publikum zu zeigen, das von DDR und Mauerfall so gut wie nichts weiß?

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